Richtlinien der Berufsfeuerwehr Chemnitz

Anschlussbedingungen für die Aufschaltung von Brandmeldeanlagen (BMA)

Brandmeldeanlagen (BMA) mit Anschaltung an eine Leitstelle dienen im Rahmen des Brandschutzkonzeptes baulicher Anlagen dazu, bei Ausbruch eines Brandes den Gefahrenbereich zu lokalisieren und die Feuerwehr direkt zu alarmieren.

Fernalarme der bauordnungsrechtlich geforderten BMA sind nach Nr. 6.2.5.1 DIN 14 675 an die Feuerwehr oder an eine andere behördlich benannte Alarm auslösende Stelle automatisch weiterzuleiten.
Die vorliegenden Anschlussbedingungen ergänzen die Mindestanforderungen nach Nr. 5 „Konzept für BMA“ DIN 14 675 für die Planung, Errichtung, Erweiterung, Änderung, Betrieb und Instandhaltung von BMA. Das Konzept der BMA nach Nr. 5.1 – 5.7 DIN 14 675 muss Bestandteil eines objektbezogenen Brandschutzkonzeptes sein und bildet u. a. die Grundlage für die Zustimmung der Aufschaltung der BMA  auf die Leitstelle der Berufsfeuerwehr Chemnitz. Die Anschlussbedingungen nennen die Voraussetzungen, unter denen eine BMA angeschaltet oder abgeschaltet werden kann und regeln die Verfahrensweise.

Kostenübernahmeerklärung für Leistungen im Vorbeugenden Brandschutz
 
Gemäß der Feuerwehrgebührensatzung sind Leistungen des Vorbeugenden Brandschutzes kostenpflichtig. Die Leistungen werden in Form eines Gebührenbescheides dem Kostenschuldner zugesandt. Die Kostenübernahme gilt für alle Leistungen im Vorbeugenden Brandschutz im Zusammenhang mit dem Genehmigungsverfahren des konkreten Bauvorhabens.

Aktuelle Satzungen und Richtlinen finden Sie auf der Internetseite der Stadt Chemnitz unter folgenden Link (extern):

http://www.chemnitz.de/chemnitz/de/buerger-rathaus/aemterservice/feuerwehr/richtlinien/index.html